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Landesbank-Debakel: Versager zur Rechenschaft ziehen
Bei den Verlusten, die die BayernLB uns bayerischen Bürgerinnen und Bürger, aber auch unseren Sparkassen beschert, handelt es sich um unvorstellbare Summen. Es ist nicht leicht, den Überblick zu behalten. Das Debakel mit den sogenannten ABS-Papieren (und insbesondere den „Subprime-Krediten“ für vor allem amerikanische Immobilien) hat uns bereits etliche Milliarden gekostet. Weil die Bank 10 Milliarden Eigenkapital-Zuführung brauchte, hat der Freistaat dafür Schulden aufnehmen müssen. Für weitere 4,8 Mrd. hat der Freistaat eine Bürgschaft für mögliche Ausfälle aus dem ABS-Portfolio der BayernLB übernommen. Jetzt kostet das Kärntner Abenteuer HGAA nochmals Milliarden. Bis zu 4 Mrd. hat die Landesbank bereits verloren, weitere Mrd. können folgen. Dazu kommen Hunderte von Millionen, die die Sparkassen abschreiben müssen. Viele Milliarden sind also weg oder gebunden: Kaum auszumalen, wie unser Land – z.B. seine Kindergärten, Schulen, Hochschulen oder bei Klimaschutz, Forschung und einer zukunftsfähigen Art zu Wirtschaften – heute dastünde, wenn nur ein Teil des Geldes vernünftig investiert worden wäre.
Wer ist verantwortlich für das milliardenschwere Landesbank-Debakel in Kärnten? Die politische Verantwortung von Stoiber, Faltlhauser, Beckstein, Huber und Konsorten ist heute offensichtlich. Die Staatsanwaltschaft prüft gegenwärtig, ob der ehemalige Vorstandsvorsitzende oder andere kriminell gehandelt haben. Der HGAA- Untersuchungsausschuss wird auch prüfen müssen, ob den einzelnen Vertretern der Staatsregierung der Vorwurf grober Fahrlässigkeit gemacht werden muss, also auch ob sie schadensersatzpflichtig sind. Hinweise darauf gibt es bereits. |
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6. Mai 2010
Neues aus dem Milliardengrab HGAA
Derzeit beschäftigen sich zwei Staatsanwaltschaften und zwei Untersuchungsausschüsse in Bayern und Kärnten mit dem Milliardendebakel der BayernLB bei der österreichischen Skandalbank Hypogroup Alpe Adria. Um diese Chance, von verschiedenen Seiten aus und mit unterschiedlichen Möglichkeiten Aufklärungsarbeit zu leiten, kooperieren wir eng mit den Kärntner Grünen.
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| 8. April 2010
Weiß-blaue Milliarden - in Kärnten versenkt
Zum aktuellen Sachstand bei der HGAA
Wenn man sich den Milliarden-Skandal um die Kärntner Hypo Group Alpe Adria anschaut, weiß man gar nicht, worüber man sich zuerst aufregen soll.
Ganz aktuell verdichtet sich ja wieder der Verdacht, dem die Staatsanwaltschaft schon nachgeht, dass der Deal von langer Hand eingefädelt wurde.
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| 24. Februar 2010
Rede im Plenum
Milliardengrab Landesbank: Untersuchungsausschuss startet
Die Bayerische Landesbank hat durch den Erwerb der Hypogroup Alpe Adria knapp 4 Mrd. verloren, weitere fast 4 Mrd. stehen noch im Feuer. Es ist also massiver Schaden eingetreten. Wer ist dafür verantwortlich?
Der Landtag setzt heute einen Untersuchungsausschuss ein - und zwar unter Einverständnis aller Fraktionen -, weil auch die CSU nicht länger die Augen davor verschließen kann, dass ihre Vertreter in Regierung und Verwaltungsrat schwere Fehler begangen haben.
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| 18. Januar 2010
Milliardengrab Landesbank:
Auch Seehofer, Zeil, Fahrenschon haben versagt
Die Landesbank ist ein Fass ohne Boden, nicht nur was die Verluste angeht: zu den knapp 4 Mrd., die schon verloren sind, kommen ja noch weitere 3 Mrd., die die Landesbank der HGAA geliehen hat und die noch im Feuer stehen. Ein Fass ohne Boden ist das Debakel auch, was die Reaktionen der Verantwortlichen und ihrer Getreuen angeht.
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| 11. Januar 2010 Der Anfang vom Ende Kärtner HGAA - Katze im Sack gekauft Wer ist verantwortlich oder gar schadensersatzpflichtig für die knapp 4 Milliarden Verluste der Landesbank in Kärnten? Die neueste Verteidigungslinie der CSU ist: schuld waren die anderen. :: mehr
| 3. Dezember 2009
Linner-Gutachten belegt massive Fehler beim Erwerb der österreichischen Tochterbank
HGAA: Grüne legen Prüfbericht vor
Mit sechs Milliarden Euro steht die BayernLB wegen ihrer österreichischen Tochter Hypogroup Alpe Adria im Feuer. Der Kauf der Kärntner Skandalbank war von Anfang an ein Fehler.
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| 16. Oktober 2008 Rede im Zwischenausschuss zur Beteiligung Bayerns am Rettungspakt für die Banken durch die Bundesregierung Finanzmarktkrise und BayernLB - wie weiter in der Krise? Die schwere weltweite Finanzmarktkrise erfordert weltweite Anstrengungen. Kein wichtiges Land kann und will sich entziehen. Deshalb war es unabweisbar, dass auch die europäischen Länder koordiniert ihren Beitrag leisten. :: mehr
| 16. Juli 2008
Plenumsrede
Bilanz des Untersuchungsausschusses: Beckstein und Huber haben versagt
Der Untersuchungsausschuss zum Landesbank-Debakel war bitter nötig und höchst erfolgreich.
Die Beweisaufnahme aus den Akten und der Zeugeneinvernahme hat die Vorwürfe, die uns zur Einsetzung veranlasst haben, in vollem Umfang bestätigt.
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| 26. Juni 2008 Landesbank ohne Führung, ohne Kontrolle, ohne Geschäftsmodell Bilanz des Untersuchungsausschusses Die Beweisaufnahme aus den Akten und der Zeugeneinvernahme hat die Vorwürfe, die uns zur Einsetzung des Untersuchungsausschusses veranlasst haben, in vollem Umfang bestätigt: :: mehr
| 31. März 2008 Die Landesbank und ihre Problemzonen: Verluste aus US-Immobilienkrediten, Cerberus und HAAB Nicht nur bei CSU und Staatsregierung, auch bei der Landesbank brennt es an allen Ecken und Enden. Bei den Verlusten kommen fast wöchentlich neue Horrorzahlen ans Licht. Außerdem tauchen immer neue Minenfelder auf. Drei gewaltige Problemzonen: - Die dubiosen Kreditgeschäfte in den USA. - Die Verkäufe eigener Kredite an den Geierfonds „Cerberus“. - Der Erwerb der Skandalbank HypoAlpeAdria, deren dubiose Geschäfte erhebliche Risiken bringen. :: mehr
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