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Über Sepp Dürr

Literaturwissenschaftler und Biobauer, diese Kombination ist wohl einmalig. Wer so unterschiedliche Erfahrungen mitbringt, hat einen weiten Blick. Bodenständig, bayerisch, weltoffen: In Germering daheim, ist Sepp Dürr in der Welt zu Hause. Seitdem er 1998 zum ersten Mal in den Landtag gewählt worden ist, versucht er Bayern der CSU streitig zu machen. Seine Botschaft: Bayern, das sind wir. Der Vater dreier Kinder will die Lebensqualität und die Lebenschancen für alle Menschen in Bayern erhöhen. Durch ökologische Landwirtschaft, gesunde Lebensmittel, selbstständige Schulen und weltoffene Universitäten. Von Dezember 2000 bis Oktober 2008 war er Fraktionsvorsitzender. In dieser Legislaturperiode ist Sepp Dürr forschungs- und kulturpolitischer Sprecher und vertritt die Grünen im Hochschulausschuss.

In Germering war Sepp Dürr (geb. 1953) von Mai 1990 bis November 2002 Mitglied im Stadtrat.
Seit 1998 im Landtag war er zunächst im Ausschuss für Hochschule, Forschung und Kultur und von 2001 bis 2003 im Landwirtschaftsausschuss.
2003 und 2008 wurde er im Stimmkreis Fürstenfeldbruck-West/Landsberg wiedergewählt.
In der vorletzten Legislaturperiode leitete er das Projekt der Fraktion „Weltoffenes Bayern", in der letzten das Projekt „Soziale Gerechtigkeit".

Mein Bayern
Sepp Dürr setzt auf die liebenswerten Traditionen unseres Landes. "Leben und leben lassen" heißt das Leitmotiv seines Handelns. In der hergebrachten Weltoffenheit, der regionalen Vielfalt und der seit jeher durch internationale Einflüsse geprägten bayerischen Kultur sieht er die besten Voraussetzungen, um Zeiten zunehmender Globalisierung bestehen zu können.
"Ziel meiner politischen Arbeit ist mehr Lebensqualität für alle Menschen in ganz Bayern. Lebensqualität bedeutet für mich: eine Arbeit, die mich ausfüllt; das Gefühl, da wo ich lebe, daheim zu sein; ein herzhafter Apfel; ein anregendes Buch; Humor und etwas zu Lachen; die Chance, meine Lebensplanung umzusetzen; Verantwortung für mich und andere zu übernehmen. Deshalb setze ich mich besonders ein für Schulen, die unsere Kinder stärken und ermutigen, für eine Landwirtschaft, die Tiere artgerecht hält, die Umwelt schont und gesunde Lebensmittel erzeugt, sowie für ein modernes Bayern, das eine weltoffene Heimat ist für alle seine Bewohnerinnen und Bewohner."








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Foto: Rolf Poss
Bildarchiv Bayerischer Landtag

Gerechtigkeit
Gerechtigkeit ist seit jeher Hauptantriebfeder grüner Politik. Unsere ökologische Kompetenz haben wir uns erworben im Kampf um mehr Gerechtigkeit: für Generationengerechtigkeit („Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen“) und für weltweite Gerechtigkeit („Global denken, lokal handeln“). Mit unserer Grundforderung nachhaltigen Wirtschaftens wollen wir die Bedürfnisse der Gegenwärtigen erfüllen, ohne die Chancen der Zukünftigen zu gefährden. Die ökologische Bewegung war und ist die erste politische Kraft, die die Globalisierung anhand ihrer Folgen ins öffentliche Bewusstsein gerückt und mit Forderungen nach ökologischer und sozialer Steuerung kritisiert hat. Ökologische, kulturelle und soziale Bürgerinitiativen, auf die wir Grünen uns bis heute stützen, fordern selbstbewusst politische Teilhabe und Mitsprache aus Gründen der Gerechtigkeit ein; Frauen (und Männer) engagieren sich bei uns seit Anfang an in besonderem Maße – wegen und für Geschlechtergerechtigkeit.  
Soziale Gerechtigkeit heißt für uns Grüne zuallererst Chancengerechtigkeit.
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